A45: Sprengstofffund unter der Autobahnbrücke

Blaulicht
// 14. Februar 2019

Heute (Donnerstag) kam es zur Mittagszeit zu einem Sprengstofffund auf einer Baustelle an der Autobahnbrücke Brunsbecke an der BAB 45. Bei dem Material handelte es sich mutmaßlich um Plastiksprengstoff aus den 60er Jahren, der seinerzeit wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Bau der Autobahn eingesetzt wurde. Polizei und Ordnungsamt informierten Sprengstoffspezialisten des Landeskriminalamts NRW. Die Spezialisten bargen einen Gegenstand in der Größe einer Dynamitstange. Da ein weiterer Gegenstand ausgegraben werden musste, wurde die BAB 45 im Bereich der Talbrücke Brunsbecke in der Zeit von 16.03 Uhr bis 16.10 Uhr gesperrt. Die Experten des LKA bargen eine zweite Dynamitstange und machten das Material noch an Ort und Stelle unschädlich.

Heute (Freitag) kam es am späten Vormittag bei Straßenarbeiten erneut zu einem Sprengstofffund an der BAB 45. Bei den insgesamt vier aufgefundenen Stangen handelte es sich offensichtlich um den gleichen Plastiksprengstoff aus den 60er Jahren, der dort bereits gestern aufgefunden wurde und der seinerzeit beim Bau der Autobahn Verwendung fand. Sprengstoffspezialisten der Bundespolizei erschienen vor Ort. Den Spezialisten gelang es, den Sprengstoff zu bergen und in der Nähe kontrolliert zur Sprengung zu bringen. Der Einsatz eines Sprengstoffspürhundes der Hagener Polizei erbrachte keine weiteren Sprengstofffunde. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung des Verkehrs auf der BAB 45.

Quelle: Polizei Hagen

 

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