Hagen (NRW) – Bei einem Großbrand in einem Mehrfamilienhaus in Hagen wurden am Dienstag (21.01.2020) mehrere Menschen verletzt. Alarmiert worden waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr zunächst zu einem Kellerbrand. Der dichte Rauch war aber offenbar schnell durch die Flure und das Treppenhaus in die oberen Etagen gezogen und hatte sich bis in die Wohnungen ausgebreitet.

Für mehrere Bewohner war der nahe liegende Rettungsweg durch das Treppenhaus nicht mehr zu passieren. Menschen, denen es gelungen war, rechtzeitig ins Freie zu kommen, brachen erschöpft vor dem Haus zusammen. Eine Person drohte aus dem Fenster zu springen. Insgesamt 13 Personen erlitten Rauchgasvergiftungen. Sie wurden zunächst betreut und später in Krankenhäuser eingeliefert. Rund um den Einsatzort war auch die Hagener Polizei mit verstärkten Kräften im Einsatz. Dabei ging es vor allem darum, zahlreiche Schaulustige vom Einsatzort fernzuhalten. Die Polizei sperrte schließlich den Einsatzort weiträumig ab.

Warum es in dem fünfgeschossigen Haus zu dem Brand gekommen ist, ist noch unklar. Vermutlich wird die Brandursache erst feststehen, wenn die Ermittlungen der Brandsachverständigen der Polizei abgeschlossen sind. Das Haus ist unbewohnbar.

 

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