Gevelsberg (NRW) – Verheerendes Feuer in Gevelsberg: Ein Paar verliert sein Zuhause, beide kommen mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Klar ist bereits jetzt: Das Brandhaus selbst wird für eine lange Zeit nicht bewohnbar sein. Der Auslöser scheint nach ersten Erkenntnissen ein Weihnachtsbaum zu sein.

Die Flammen die aus dem Reihenmittelhaus direkt gegenüber des „Schwimm In“ schlagen, drohen auf die Nachbargebäude überzugreifen. Als die Feuerwehwehr eintrifft, brennt das Haus lichterloh. 13 Personen aus den angrenzenden Gebäuden werden von der Feuerwehr evakuiert.

Sie wurden alle zunächst im „Schwimm In“ untergebracht. Hier lief der Betrieb von Hallenbad und Sauna trotz des Großeinsatzes direkt vor der Tür uneingeschränkt weiter. Lediglich die Lüftungsanlage musste das Hallenbad wegen der starken Rauchentwicklung zwischenzeitlich abstellen. Damit wurde verhindert, dass die giftigen Rauchgase in das Bad gelangen.

Die genaue Brandursache muss noch erst durch die Experten der Kriminalpolizei abschließend ermittelt werden muss. Nach Angaben der Feuerwehr könnte es allerdings die Beleuchtung eines Weihnachtsbaums gewesen zu sein, die für den Ausbruch des Feuers gesorgt hat. Elektrokerzen oder echte? Ist noch unklar. Die Feuerwehr war mit 50 Einsatzkräften vor Ort – auch der Bürgermeister der Stadt machte sich noch am Abend ein Bild von der Lage.

 

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