Hagen – Am Hagener Hauptbahnhof gab es am Nachmittag einen Großeinsatz wegen des Verdachts auf eine Corona-Infektion. Ein 21-Jähriger hatte über Erkältungssymptome geklagt und auf der Fahrt den Triebwagenführer angesprochen. Der Regionalexpress 7 von „National Express“ war auf dem Weg von Hamm in Richtung Krefeld und fuhr um 16.39 Uhr auf Gleis 7 des Hagener Hauptbahnhofs ein. Beim Schichtwechsel erwähnte der Zugführer dem Kollegen von dem Vorfall – er reagierte und benachrichtige die Polizei und verriegelte – wie bei Verdachtsfällen offenbar vorgesehen die Türen. Zuvor hatten aber der junge Mann und ein paar weitere Fahrgäste den Zug aber schon verlassen. Um 18.43 gab es dann Entwarnung für die 51 Fahrgäste und die vier Mitarbeiter die zwei Stunden lang im Zug ausharren mussten. Die Bundespolizei nahm die Personalien der Fahrgäste auf (Aussteigekarten). Während des Einsatzes trugen die Einsatzkräfte vorsichtshalber Mundschutz und Handschuhe. Der junge Mann konnte zuvor aufgegriffen werden, eine Untersuchung ergab, dass er nicht infiziert ist. Bundes- und Landespolizei waren mit insgesamt rund 30 Beamten vor Ort im Einsatz. Um 19: 11 Uhr wurden die vier Gleise am Hagener Hauptbahnhof wieder freigegeben. Einfahrende Züge wurden auf andere Gleise umgeleitet. Es kam dadurch zu Verspätungen.

 

 

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