Hagen – Am Anfang standen zwei Wohnungseinbrüche in Boele und auf Emst am 27.11.2019, bei der die Täter Bargeld und Schmuck entwendeten. Die Kriminalisten fanden aber auch an beiden Tatorten Fußabdruckspuren, die zueinander passten und die erste Verbindung herstellten. Durch intensive und personalaufwändige Ermittlungen konnten die Kriminalbeamten, die eine Ermittlungskommission gebildet hatten, eine fünfköpfige Gruppe ausmachen, die für diese und andere Taten in Frage kam.

Die Ermittler wiesen der Bande einen Einbruch in einen Kindergarten in Dortmund vom 18.02.2020 nach. Auch Taten in Solingen, Bad Salzuflen, Herdecke, Meschede, Mülheim an der Ruhr, Erkrath und Hohenlimburg (28.02.2020) gingen auf ihr Konto. Neben Wohnungen waren auch Boutiquen mit Markenware Ziele der Täter. Am Montag, den 09.03.2020, griffen die Ermittler in den frühen Morgenstunden zu. An sechs Objekten in Hagen und einem in Wuppertal standen Polizisten vor den Türen und nahmen insgesamt fünf Personen fest.

Zwei 21 und 63 Jahre alte Männer kamen vor den Haftrichter, der Untersuchungshaft verfügte. Die anderen drei Tatverdächtigen wurden nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen. Neben Tatbeute konnte auch Einbruchswerkzeug und Maskierung sichergestellt werden.

Die Kriminalpolizisten werten nun das umfangreiche Beweismaterial aus. Der Leiter der Ermittlungskommission, Michael Kern, ist sich sicher: “Heute ist uns ein wichtiger Schlag gegen eine internationale, organisierte Einbrecherbande gelungen, die zahlreiche Taten auch über unsere Stadtgrenzen hinaus begangen hat”.

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