Hagen (NRW) – Nach einem Lkw-Unfall am Morgen auf der A1 gibt es bis in den Nachmittag noch erhebliche Verkehrsbehinderungen. Der Unfall war gegen 8.15 Uhr in Fahrtrichtung Köln kurz hinter der Anschlussstelle Hagen-West passiert. Ein Sattelzug ist auf einen mit 26.000 Litern Gefahrstoff (Alkylsulfonsäure) beladenen Tankzug aufgefahren. Der auffahrende Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Hagener Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Grund: Die beteiligten Lkw sind derart ineinander verkeilt, dass bei der Trennung der Fahrzeuge Chemikalien drohen, auszulaufen. Der Inhalt des Tanks muss jetzt zunächst in ein Ersatzfahrzeug umgepumpt werden.

Feuerwehr-Einsatzleiter Alexander Zimmer: „Das ist auch ein Stoff mit Atemgiften. Wir werden einen zweifachen Löschangriff aufbauen: mit Wasser und Löschschaum. Unsere Einsatzkräfte werden mit ABC-Schutzkleidung und Atemschutzgeräten vorgehen. Der Einsatz könnte bis 15 Uhr und noch länger dauern.“
Die Feuerwehr rechnet damit, dass die Autobahn während der Maßnahme komplett gesperrt werden muss. Bislang konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden – trotzdem staut sich der Verkehr auf über 10 Kilometer zurück.
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