Auf Navi vertraut: Reisebus bleibt stecken – Kein Vor und kein Zurück

Dokumentation
// 9. September 2019

Breckerfeld ­– Ein Reisebus ist am Montag auf dem Zuweg zur Glörtalsperre nicht mehr vorwärtsgekommen. Der Busfahrer hatte sich zuvor auf sein Navigationsgerät verlassen.

Ein Reisebus mit 60 Schüler und Lehrer macht sich von Witten auf dem Weg nach Breckerfeld. Ziel: die Jugendherberge an der Glörtalsperre. Der Fahrer fährt nach Navi. Gegen 10:30 Uhr erreicht der Reisebus das Ziel – allerdings auf der falschen Seite der Glör. Er landete an der Staumauer – direkt auf dem Pkw-Parkplatz der Glörtalsperre. Zuvor musste er eine enge und kurvige Straße passieren – die eigentlich nur Autos und Motorräder befahrbar ist. Gestrandet auf dem Parkplatz mussten Schüler und Lehrer schließlich samt Gepäck zu Fuß weiter zur Jugendherberge.

Auf der Rückfahrt des Reisebuses wurde dem Fahrer aber offenbar der kurvige Weg zum Verhängnis: In einer scharfen Linkskurve setzte der Bus mit seinem Heck auf und blieb sozusagen stecken. Mehrere Stunden versuchte der Busfahrer und der zugerufene Unternehmer das Problem selbstständig irgendwie zu lösen – ohne Erfolg. Nach etwa sechs Stunden wurde schließlich ein Bergungsunternehmen gerufen, um den zwölf Meter langen Dreiachser wieder frei zu bekommen, wurde ein schwerer Schlepper herbeigerufen, der das Fahrzeug mit Spezialgeräten aus der misslichen Lage befreite. Innerhalb einer Stunde war der Reisebus wieder frei.  Während der Bergungsarbeiten war die Zufahrt für Anwohner und Besucher komplett gesperrt. Gegen 18 Uhr war die Zufahrt wieder frei. Nach Angaben von Anwohner ist es nicht das erste Mal das ein Bus in der scharfen steilen Kurve steckengeblieben ist.

Weiteres Foto- und TV-Material auf Anfrage (OTON: Klaus Sander (Anwohner) und Bergungsunternehmer Ingo Tillmann)! 

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