Großeinsatz bei der Staatsanwaltschaft Arnsberg: Unbekannte Substanz in Akte gefunden

Blaulicht
// 28. Oktober 2019

Eine in einer Akte gefundene unbekannte Substanz hat am Montagabend einen Großeinsatz bei der Staatsanwaltschaft Arnsberg ausgelöst. Rund 205 Einsatzkräfte waren vor Ort. Sieben Menschen klagten über Atemwegsreizungen und Husten, wie ein Polizeisprecher sagte. Insgesamt würden 20 Menschen versorgt, die mit der Substanz möglicherweise in Kontakt gekommen seien. Der Polizei zufolge wurde der Gefahrenbereich des Gebäudes nach dem ABC-Alarm geräumt. Die Verletzten wurden vier Stunden lang demnach in einen anderen Teil des Gebäudes gebracht und dort versorgt. Der “Probenahmetrupp” der ATF war ins Gebäude gegangen, hatte eine Probe genommen und den Raum untersucht, in dem die Substanz gefunden worden war. Die Probe wurde in einem mobilem Labor vor Ort analysiert. Feuerwehrkräfte sammelten sich vor dem Katastrophenschutz-Container. Dabei handelte es sich um eine vorbereitende Maßnahme: Falls es eine Kontamination mit einem gefährlichen Stoff gegeben haben sollte, sollten dort die betroffenen Personen abgeduscht werden. Gegen 21 Uhr dann Entwarnung: Die Feuerwehr hat keine gefährlichen Stoffe feststellen können. Nach unseren Informationen waren es Pfefferkörner, die zwischen den Akten fein wurden und in den Räumlichkeiten in der Luft für Reizungen sorgten. Da offenbar keine Strafttat vorliegt – hat die Polizei die Ermittlungen eingestellt.

 

Weiteres Foto- und TV-Material (inkl. OTON Polizei und Feuerwehr)